Montenegro

Liebes Reisetagebuch,

Montenegro stand ehrlich gesagt nicht ganz oben auf unserer Reiseliste – bis wir spontan beschlossen haben, das kleine Land mit dem Mietwagen zu erkunden. Zehn Tage später waren wir sehr überrascht: Von der Vielfalt der Landschaft und der Mischung aus Meer, Bergen und Kultur.

Zwischen kleinen Altstädten, einsamen Seen und beeindruckende Nationalparks haben wir Orte entdeckt, die sich noch echt und unberührt anfühlen. In diesem Beitrag teilen wir unser persönliches Reisetagebuch: unsere Route, Highlights, ehrliche Eindrücke und praktische Tipps für alle, die Montenegro ebenfalls entdecken möchten.

Route

Wir sind von Frankfurt über Wien nach Podgorica geflogen – rund vier Stunden inklusive Zwischenstopp. Am Flughafen holten wir unseren Mietwagen ab, der uns die nächsten Tage zuverlässig durch ganz Montenegro brachte. Die Distanzen sind kurz, die Straßen gut ausgebaut – perfekt für eine Rundreise!

Virpazar

Unser erster Halt war Virpazar, ein kleines, verschlafenes Dorf am Skutarisee, dem größten See des Balkans. Hier scheint die Zeit stillzustehen. Alles dreht sich um Fischerei, Boote und die wundervolle Naturkulisse.

Eine Bootstour zum Sonnenuntergang war unser absolutes Highlight. Das Licht über dem See, die Stille und das Gefühl, mitten in der Natur zu sein – fanden wir einfach traumhaft schön. Bootstouren lassen sich unkompliziert vor Ort buchen, die Anbieter stehen schon am kleinen Hafen bereit.

Unser Empfehlung: Bleibt mindestens eine Nacht hier, um den See in Ruhe zu erleben – morgens ist das Licht wunderschön und es ist noch kaum etwas los.

Kotor

Von Virpazar aus ging es Richtung Küste. Unterwegs legten wir in Sveti Stefan eine Mittagspause ein – der Blick auf die Insel ist einfach toll.

In Kotor erwartete uns dann das volle Kontrastprogramm: enge Gassen, alte Steinmauern, viele Restaurants und ein belebter Hafen. Die Stadt ist besonders bei Kreuzfahrttouristen beliebt – entsprechend voll kann es tagsüber werden.

Der Aufstieg zur Burgruine St. John ist aus unserer Sicht ein Muss! Von oben hat man einen wundervollen Blick auf die Bucht. Wir empfehlen, früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang zu gehen – dann ist es nicht so heiß und deutlich leerer.

Für uns waren drei Nächte in Kotor genau richtig, um die Stadt und ihre Umgebung (z. B. Perast, Tivat oder den Lovćen-Nationalpark) zu erkunden.

Perast

Nur 25 Minuten von Kotor entfernt liegt Perast, ein kleines, aber sehr bekanntes Städtchen. Der Blick auf die beiden Inseln in der Bucht („Our Lady of the Rocks“ und „St. George“) ist traumhaft schön.

Weniger schön: kostenloses Parken ist hier praktisch unmöglich, und viele versuchen, Besucher und Touristen direkt zu Bootstouren zu überreden. Das kann etwas stressig wirken.

Trotzdem lohnt sich ein kurzer Besuch – vor allem am Abend, wenn die Sonne untergeht. Wir haben hier an der Promenade zu Abend gegessen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Žabljak

Unser persönliches Highlight: der Durmitor Nationalpark im Norden des Landes. Schon die Fahrt nach Žabljak war ein Erlebnis – je weiter man Richtung Berge fährt, desto beeindruckender wird die Landschaft.

Ob Wandern am Crno Jezero (Schwarzer See), die Fahrt über die spektakuläre Tara-Brücke oder einfach das Gefühl, inmitten von Stille und Natur zu sein – Žabljak war genau unser Ding. Kaum Touristen, klare Luft, weite Ausblicke.

Wir wären hier gerne länger geblieben, denn diese Region ist perfekt für alle, die Natur und Ruhe lieben.

Vor unserem Rückflug verbrachten wir noch eine Nacht in Podgorica. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch einmal am Skutarisee – an einem kleinen Kanal, der uns noch einmal zeigte, wie vielfältig Montenegro ist.

Good to know

  • Beste Reisezeit: Mai bis Oktober – im Sommer an der Küste heiß, in den Bergen angenehm
  • Mietwagen: Unverzichtbar, um flexibel zu reisen. Straßen sind meist gut, aber teils kurvig
  • Währung: Euro (€) – kein Wechsel nötig
  • Einreise: Mit Reisepass am einfachsten
  • Kosten: Unterkünfte und Essen günstiger als in Deutschland

Fazit

Montenegro hat uns ehrlich überrascht. In nur zehn Tagen sind wir von blauen Buchten über Bergpässe bis zu einsamen Seen gefahren – und haben uns in die Vielseitigkeit des Landes verliebt.

Für uns war diese Reise mehr als nur Urlaub – sie war ein echtes Abenteuer. Und genau dafür ist unser Blog gedacht: als persönliches Reisetagebuch, das euch mitnimmt, inspiriert und hilft, eure eigene Reise zu planen.

Wir hoffen, unsere Erfahrungen helfen euch, Montenegro genauso zu entdecken, wie wir es erlebt haben – authentisch, spontan und mit ganz viel Herz.

Liebe Grüße
Fabienne & Chris

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